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Die modifizierte Mutation der Metamorphose

Mein Kunststil verändert sich, genauso wie ich mich entwickle. Ich bin ständig auf der Suche nach Verfeinerungen und anderen Ausdrucksmöglichkeiten innerhalb meines Malstils. Die Überraschung auf den ersten Blick ist mir ebenso wichtig wie das daraus resultierende Vertiefen aus immer neuen Blickwinkeln. Phantasie, sowohl beim Künstler wie auch beim Betrachter, ist das Wichtigste in der Kunst überhaupt. Beim Anblick meiner Bilder soll genau diese kreative Fähigkeit angesprochen werden.

Schönes zu erschaffen gelingt in entspannter Atmosphäre. Die Idee ist im Kopf, wenn ich die weiße Leinwand sehe, und ich lasse mich auf den Malprozess intuitiv ein. Es besteht fast immer ein Konzept im Vorfeld. Das eigentliche Endprodukt kann sich aber in der Malphase von der ersten Idee weit entfernen.

Geometrie hat eine feste mathematische Form – sie ist berechenbar. Es reizt mich, jene Geometrie aufzubrechen, sie für den Betrachter unberechenbar zu machen – geheimnisvoll, chaotisch und doch harmonisch. Bei meinen Bildern ist mir die Durchdringung verschiedener Ebenen wichtig. Das verleiht Tiefe, verbindet und verwebt die Elemente, sodass ein dreidimensionaler Eindruck entsteht, der in sich aber nicht stimmig sein muss. Konzentrische Flächen, harte und weiche Linienführung, kontrastreiches Malen und vor allem die Liebe zum Detail verstärken diesen Eindruck.

Meine Bilder sollen den Betrachter verwirren und so faszinieren, dass er sich in meine Welt entführen lässt und sich auf das Spiel, meine Bilder zu entdecken, einlässt. Je größer die Wahrnehmungsgenauigkeit des Betrachters ist, umso mehr wird er in meinen Bildern entdecken.